Früher & Heute: Ampel an der Marktstraße
Veröffentlicht am 30.09.2026
Das Foto aus dem Jahr 1962 zeigt an, dass es am Knotenpunkt dreier Hauptstraßen in Lohne zu schwierigen Verkehrssituationen gekommen ist. Und das war eine Zeit, in der Lohne noch keine 14.000 Einwohner zählte. Im Jahr 2026 ist die Einwohnerzahl mehr als doppelt so hoch und somit auch das Verkehrsaufkommen gewachsen. Interessant ist die Entwicklung der Zahlen für die Zulassung von Personenkraftwagen in Lohne. Für 1950 gibt es 105, 1966 sind es 1.768 gemeldete PKW in Lohne. Für den 31.8.2026 werden vom Kreisamt Vechta 17.221 PKW für Lohne gemeldete und 93.862 für den Landkreis.
Wie im Bild zu erkennen ist, werden mit Hilfe einer Handampel, die vom Polizeibeamten Karl-Heinz Helmes bedient wird, die Verkehrsströme gelenkt. Die Einmündung der Lindenstraße in die Marktstraße sowie die der Brinkstraße ergab schon zu Stoßzeiten brenzlige Verkehrssituationen. Für Fußgänger war der Gehwegbereich nur sehr schmal vorgesehen und somit vielfach kritisch, vor allem wenn es zu Begegnungsverkehr von Lastwagen kam. An den Verkehrsschildern, die an der Driver’schen Apotheke angebracht waren, ist zu erkennen, dass die Straßen für den Durchgangsverkehr ausgelegt waren.
Heute verfügt Lohne über Möglichkeiten, mittels Verkehrstangenten einen Großteil des Verkehrs um den Stadtkern herum zu leiten. Im Jahr 1986 wurde die Marktstraße in eine Fußgängerzone umgewandelt.
Text: Benno Dräger
Historisches Foto: Stadtmedienarchiv im Heimatverein Lohne e.V.
Aktuelles Foto: Bernard Warnking


























































